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Mittwoch, 9. Dezember 2020

Der Winter kann kommen

 Ich habe aber letzten Winter nicht nur grün gewoben, sondern auch schwarz...

Ich habe eine schwarze Kette aufgezogen mit jeweils einem Faden aus handgesponnener Wolle. Ich habe mit verschiedenen Schussfäden experimentiert und auch Kästchen gewoben, die mich sehr an die 50er erinnert haben. Der Plan war, vielleicht ein Kostüm daraus nähen zu lassen. 

Doch dann stellte ich mir die Frage, wann ich eigentlich ein Kostüm tragen würde... Und so ließ ich doch ein Oberteil nähen. Ich gestehe, dass die Schnittführung immer die selbe ist, aber ich mag es im Moment einfach so gemütlich. 




Der eigentliche Hauptstoff ist der, der nun im Rücken gelandet ist. Das ist der Kästchenstoff, in den ich schwarze Fäden in den Schuss gearbeitet habe. - Sieht man nicht ganz so gut. 
Ich wollte möglichst viel selbstgesponnenes Garn verarbeiten und habe erst spät gemerkt, dass ich zwei verschiedene Brauntöne erwischt habe. Am Arm ist es heller als am Rücken. - Aber das macht gar nichts. Ich fühle mich sehr wohl in dem Teil. Es ist etwas kürzer als die anderen. - Und nicht grün!



Nun kann der Winter also kälter werden. Ich habe genug Wollpullis. Ich freue mich und es ist wirklich beglückend, eigene Stoffe zu tragen. Es ist schon toll, wenn eigene Ideen und Experimente zu täglichen realen Begleitern werden.
Ich bin tatsächlich auch etwas stolz und es stört mich wenig, etwas eigenwillig bekleidet zu sein. :-)


Freitag, 4. Dezember 2020

Das letzte Grünteil


 Gestern konnte ich mein letztes Oberteil aus der grünen Phase abholen. Nach vier grünen Pullies ist das Maß tatsächlich voll... 😅

Hier habe ich im Schuss zum größten Teil selbst gefärbte und selbstgesponnene Wolle verwendet. Die olivgrünen Komponenten sind aus Pflanzenfärbung. Ich denke zum Teil könnte es sogar noch was aus den alten Solarfärbungen sein. 


Es ist etwas körperfern gehalten, wodurch ich deutlich stämmiger aussehe, als ich eigentlich bin, aber mir gefällt die Länge und es ist tatsächlich sehr gemütlich. In der Bewegung wirkt es auch etwas anders....



Als ich den Stoff wob, war ich mir nicht sicher, ob aus diesem Garn- und Farbsammelsurium überhaupt mehr als Kissenbezüge werden könnte. Aber nun bin ich ganz zufrieden. 
Durch die verschiedenen Wollqualitäten beulte der Stoff etwas, aber die Schneiderin meinte das wäre durch Dämpfen ganz einfach rausgegangen. 

Ein würdiger Abschluss meiner grünen Phase. Mal sehen, wohin mich die nächsten Wollketten treiben. Ich möchte auch mal wieder spinnen und gedenke mir mal wieder einen Kammzug zu kaufen.

Auf dem Webstuhl befinden sich aktuell Geschirrtücher.


Montag, 30. November 2020

Grüne Phase

 Letztes Jahr hatte ich eine ausgeprägte grüne Phase. Ich habe drei verschiedene grüne Wollstoffe gewoben. Meine Schneiderin hat mir vier Oberteile davon genäht. Drei möchte ich hier vorstellen.


Das erste ist mit einem Verlaufsgarn in Leinwandbindung auf einer grünen Kette gewoben. Es hat einen "Schildkrötenkragen".  😊





Die beiden anderen stammen aus einer Kette. Mir war nach weiten und gemütlichen Sachen. - Und zu eng sind sie tatsächlich nicht. Die Kette besteht aus Streifen mit 2cm. Als ich den Stoff wob, war ich mir nicht so sicher, ob das wird. Aber meine Schneiderin bekommt aus allem was Schönes hin.




Man beachte: Hinten ist es etwas länger und hat einen schwarzen Absatz. - Ich wollte mal aussehen, wie die Kette mit schwarzem Schuss wirkt und wir haben es dann einfach als Hingucker dran gelassen.






Aus der selben Kette entstand noch ein zweites Oberteil. Ich hatte mit dunkelgrünem Schuss experimentiert und das haben wir ausgenutzt.

Es hätte in der Tat etwas enger sein können, aber ich fühle mich in beiden sehr wohl.





Das vierte Teil aus der grünen Phase befindet sich noch bei der Schneiderin. 

Ich bin nach wie vor sehr beglückt darüber, dass ich mit meinen Webereien tatsächlich etwas anfangen kann und dass sich meine Schneiderin auf die Stoffe einlässt. Das ist ja keineswegs selbstverständlich. Im Sinne von Nachhaltigkeit und fairer Produktion bin ich mit meiner Kleidung sehr zufrieden.... *grins














Mittwoch, 21. August 2019

Weben mit Parpiergarn

"Weben mit Papiergarn" heißt ein Buch von Katharina Warsow, das ich schon länger besitze. Ich hatte seinerzeit daraus mit Freude Tischsets gewoben und so zog ich vor rund einem Jahr eine Kette auf, um meine Weihnachtsgeschenke zu weben.

Zunächst entstanden noch einmal Sets. Das Material ist zum Weben zwar etwas sperrig, aber an sich wirklich spannend. Man kann damit auch schnell "Strecke" machen.







Mein eigentliches Ziel aber war es Topfuntersetzer mit eingewobenen Holzstäben zu weben. Die Holzstäbe fand ich im Baumarkt. Ich musste sie noch zusägen und an den Rändern abschleifen. Das Ergebnis hat mich begeistert und ich habe die ganze Familie zu Weihnachten damit beglückt.





Für mich selbst wob ich noch längere Läufer, auf die man dann mehrere Töpfe gleichzeitig stellen kann. Es hat echt Spaß gemacht, die Holzstäbe einzulegen. Denn mit so dickem Material habe ich noch nie gewoben. Die Säume habe ich von Hand umgenäht. Das ging einfacher als gedacht.


Nun aber hurtig....

Weil mir die Fotos von den anderen beiden Oberteilen fehlen, die vor rund einem Jahr (!) entstanden sind, ist hier alles ins Stocken geraten. Damit ich nicht im Laufe der Zeit eines meiner Werke zu dokumentieren vergesse, soll es hier mal zackig weiter gehen.

Das sind die Wollstoffe, die ich noch gewoben habe und aus denen meine Schneiderin Oberteile genäht hat:


Da ich befürchtete, dass die Leinwandbindung zu dünn wäre (was allerdings gar nicht so ist) habe ich noch was in Panabindung gewoben. Das wurde allerdings so dick, dass man nur was Gerades daraus nähen konnte. Ich muss im Winter doch mal Fotos davon machen. Die Ärmel habe ich mit handgesponnener und handgefärbter Wolle im Schuss gewoben und es sieht erstaunlich apart aus. Von allen Teilen trage ich dieses am liebsten.




Dann habe ich noch einen ungleichen Köper aus Verlaufsgarn gewoben. Das sah aus, als würde der Webstuhl brennen. :-)
Daraus wurde dann eine Jacke. Sie ist fast etwas zu nobel für den Alltag.

Dienstag, 30. Oktober 2018

Servietten und Deckchen

Es wird Zeit, dass ich hier mal weiter mache, denn ich bin keines Wegs up to date, was das Posten betrifft.

Da ich von den Läufern noch einen ziemlichen Kettrest hatte, habe ich noch einmal schmaler angeknotet und eingezogen. Ich habe nach Lust und Laune rumprobiert und alte Reste weggewoben, alte Spulen geleert und einfach durchwoben. Es wurde ein gut fünf Meter langes Stück, das ich gerade von Hand säume und so zuschneide, wie die Farben passen.

Ich werde die Teile als kleine Stoffservietten und Deckchen für alle Lebenslagen benutzen. Davon kann ich nicht genug haben.

Hier sieht man das ganz noch auf einem Haufen. :-) 
Überraschender Weise hat mir das alte immer verschmähte braune Garn auf der grauen Kette gut gefallen. Damit habe ich nicht gerechnet. Ich finde es auch immer faszinierend, wie sich das Bild einer Bindung verändert, wenn man eine andere Farbe oder anderes Stärke des Schussgarns verwendet.






Sonntag, 9. September 2018

10 m

Nun ist die Kette mit 10 Metern  abgewoben. Gestern kamen die Anleinbänder um die Ecke, ein Moment, den ich immer sehr liebe.



Ich musste etwas tricksen, denn aus einem mir nicht ganz klaren Grunde, hatte ich zwei Anleinbänder durchgeschnitten. Da hängen nun Gewichte. Ich hatte beim Schären falsche Bänder erwischt und dann irgendwas geschnitten. Am Ende sieht man dann was. :-) 
Aber es macht ja nichts. 

Jedenfalls sind es 7 Läufer geworden, die ich alle gleich abgenäht habe, so dass ich sie nur noch aus dem Webstuhl schneiden muss.



Ich werde die Kette vor den Schäften abschneiden, hängen lassen und dann mit der neuen Kette verknoten. Mal sehen, ob es gut geht. Ich habe sowas schon einmal gemacht und fand es ganz lustig. Man zieht dann vorne am Stoff und die neue Kette kommt ohne Litzenstechen und Blattstich einfach so durch den Webstuhl gewandert. - Allerdings ist es auch nicht so toll, die ganzen Fänden aneinander zu knoten. - Mal sehen.

Eigentlich wollte ich ja schon mit meinem neuen Wollstoffprojekt beginnen. Ich möchte drei einfache Wollstoffe weben, aus denen mir meine Schneiderin dann Oberteile nähen soll. Aber ich habe leider noch den Kettrest der Läufer auf dem Spulengestell. Ich hatte die Kette ursprünglich breiter machen wollen und erst beim Schären fiel mir auf, dass es zu breit wird. Also habe ich noch einen Rest für Servietten oder schmale Läufer. Ich werde noch einmal 6m aufziehen und in einem Stück durchweben. Dann kann ich den Stoff schneiden, wie ich es möchte.

Die Bilder der fertigen Läufer kann ich also erst erstellen, wenn ich die neue Kette durchgezogen habe. Solange müssen sie auf dem Webstuhl bleiben, sonst kann ich die Kette nicht ziehen. - Schade, dass hier keine Videos eingestellt werden können. Ich würde ja gerne mal zeigen, wie es aussieht, wenn mam die Kette einfach so durch den Webstuhl zieht. 

Sonntag, 13. Mai 2018

Hängt

Nun ist der Vorhangstoff gewaschen, die Vorhänge genäht und eben aufgehängt:




Es hätte ein bisschen mehr in der Breite sein dürfen, aber die linke Webkante wollte ja überhaupt nicht und da gab es Verlust.
An sich bin ich mit dem Ergebnis ganz zufrieden. Wie erwartet, stören die Webfehler nicht so sehr. Die Transparenz ist genau so, wie ich sie gewollt habe. Es freut mich, mal wieder etwas wirklich Nützliches gewoben zu haben.
Ich habe allerdings von der Idee Abstand genommen, auch für das Wohnzimmer Vorhänge zu weben... :-)

Dienstag, 1. Mai 2018

Schären mit dem Direktzettelsatz

Ich webe auf dem Megado von Louet mit Direktzettelsatz und möchte mal zeigen, wie schäre/bäume, was ja in diesem Fall irgendwie das Selbe ist.
Zuerst muss Ordnung auf dem Direkzettelsatz sein. Ich klebe alle Anleinschnüre mit Creppband in ihr Abteil. 


Dann hole ich das Fadenführgerät.




Ich habe eines von Louet, das ich eigentlich ganz gut finde. Nur wie die Fäden am Ende aus dem Gerät kommen, gefällt mir nicht. Da verrutscht gerne das Fadenbündel und ich lande im falschen Abteil. Ich muss immer genau aufpassen.
Das Kämmchen (hier das, was so unscharf ist... :-)) müsste irgendwie anderes sein. - Oder ich habe noch nicht verstanden, wie es richtig geht. - Durchaus eine Möglichkeit.



Nun muss die Bremse des Kettbaumes gelöst werden:


Oben ist die Bremse zu, unten offen. Sonst kann der Kettbaum nicht gedreht werden.



Nun wird das Fadenführgerät eingefädelt. Das vorbereitete Gestell mit den Kettspulen stelle ich hinter den Webstuhl und das Fadenführgerät schraube ich an die Stelle, die ich bäumen will.


Jetzt muss ich versuchen, sehr ordentlich zu arbeiten und die Fäden von oben nach unten und wieder von unten nach oben über das Riedkämmchen am Kettspulengestell (oh Wunder, es ist von Louet) führen und dann sorgfältig in das Fadenführgerät "einweben". Je besser man das macht, desto weniger Stress hat man beim Bäumen und kann mit Tempo die Kette aufdrehen.




Es sieht heute mal recht gut aus... 


Die Fäden werden nun an die Anleineschnur unter dem Fadenfürhgerät gebunden und los geht die Dreherei. Ich überlege immer eine Sekunde, in welche Richtung ich drehen muss, aber das erschließt sich schnell.

Mit dem Zähler auf dem Fadenführgerät (oben das grau/schwarze Kästchen) kann ich die Kettlänge genau abmessen. Dann die Fäden abschneiden und im Abteil auf dem Kettbaum wieder festkleben mit dem Crepband.
Anbinden

Festkleben

So geht es immer weiter, bis irgendwann die ganze Kettbreite gebäumt ist:




Ich bin mit dem Direktzettelsatz sehr zufrieden. Das Schären und Bäumen sind so sehr viel einfacher und ich kann alles alleine machen. - Wunderbar!





Montag, 30. April 2018

Reichlich Stoff

 So, nun ist der Stoff aus dem Webstuhl und entgegen meinen Befürchtungen wird es locker für das Fenster ausreichen. Ich bin sehr gespannt, wie es aussehen wird. Den Vorhang werde ich von Hand nähen müssen, da das Gewebe doch sehr locker ist. Macht aber nichts.




Oder soll es doch ein Kleid werden... :-)







Warum es hier so still ist

Direkt nach den Badematten hatte ich die Idee, einen Vorhang zu weben. Ich wagte mich dazu wieder an eine dünne Kette aus dünnen Baumwollgarn in voller Webbreite von 1,30m. Das ganze dann mit der Schnellschusslade. Und ich weiß nicht, warum mir das so Probleme bereitet. Die Kombination aus all dem war ätzend und es machte mir überhaupt keine Spaß mehr. Ich hatte die überzähligen Litzen am Rand dran gelassen mit dem Effekt, dass die Kettfäden dort rissen. Eines kam zum anderen. Der Webstuhl stand still.

Nun habe ich mich aber gezwungen, die Kette mit Ach und Krach abzuweben und heute ist der große Tag, an dem es mir gelungen ist.

An sich finde ich die Idee nach wie vor schön. Ich habe mit Streifen in der Kette und breiterem Einzug mit der dunklen Kette gearbeitet. 



Es ergab ein lockeres, aber doch blickdichtes Gewebe und ich hoffe einfach, dass man die diversen Webfehler in der Masse dann einfach nicht sieht.




Ich war jedenfalls sehr glücklich, als die Anbindeschnüre um die Ecke kamen. Juhu! Heute wird der Stoff aus dem Webstuhl geholt



Und dann webe ich wieder brav Cottolin. Der Gartentisch schreit nach neuen Läufern und ich habe die Kette schon gespult und die Patrone ausgewählt. - Aber erst muss der Webstuhl wieder aufgeräumt werden.

Montag, 11. September 2017

Endergebnisse


 Hier ein paar Fotos von den fertigen Matten. Am Ende hat die Kette am Rand etwas nachgegeben, so dass die Ränder sich etwas wellen. - Aber die Matten sind ja für mich...

Hier kann man die Panamabindung noch mal gut sehen. Sie ergibt einen tollen Effekt, wenn man mit zwei Farben arbeitet.



Hier habe ich ein altes Frotteelaken miteingearbeitet. Man kann ja tatsächlich alles nehmen. DAs Laken war etwas kurz, darum gab es Farbwechsel in der Mitte. Das hat aber auch was.



Für die Säume habe ich einfach einige Reihen Leinwand gewoben, später eingeklappt und festgenäht.



Diese Matte ist in reiner Leinwand. Man kann den Unterschied zur Panama gut sehen. Ich persönlich
kann nur sagen: "Oh, wie schön ist Panama!" :-)



Abschließend lässt sich sagen, dass Badematten eine schöne Erholung sind, zwischen dünnen Sachen.  Man kann sie wunderbar verschenken - wenn man das Badezimmer des zu Beschenkenden kennt. Und sie halten echt ewig.

Donnerstag, 7. September 2017

Badematten



Im Frühjahr habe ich einen Schwung Badematten gewoben. Ich nehme dazu Trikotbänder und eine einfach Panamabindung, wie man auf dem Foto gut sieht. Spaß macht auch die Kette von zwei Fäden pro Zentimeter. Ich habe dazu extra ein 20er Blatt bei Louet bestellt. Man schickte mir aber ein 30er Blatt. Das war nervig und ich hatte keine Lust, das Riesending bei meiner 1,30 cm Webbreite wieder zurückzuschicken. Wir einigten uns so, dass ich das 20er zu einem reduzierten Preis noch geschickt bekam. Nun bin ich mit Webblättern extrem gut ausgerüstet: 20er bis 60 er habe ich nun alles. - Das wollte ich eigentlich gar nicht, aber für Wollstoffe ist das 30er gar nicht so schlecht.




Durch die schöne Webbreite konnte ich die Matten nun breiter weben als auf dem Tischwebstuhl mit 70er Breite. Die Arbeit mit den Teppichschiffchen war etwas ungewohnt, ging aber flott voran.



Und bald waren 10 Meter Kette abgehoben. Das musste dann alles von Hand versäumt werden. Inzwischen sind die Matten in Gebrauch oder verschenkt. Durch die Panamabindung sind sie sehr schön dick und fußwarm. Man kann sie gut in der Maschine waschen und ich bin restlos zufrieden damit. - Solche Matten sind tolle Geschenke - wenn man das Farbkonzept dessen kennt, den man beschenken will. :-) Eine Kollegin war gerade umgezogen und hatte im Badezimmer nun alles in Türkis - also habe ich mich zum ersten Mal an diese mir an sich eher fremde Farbe gewagt. - Auch nett, wenn einem der Webstuhl in einer eher ungeliebten Farbe anschaut. :-) Man kann es auf den Fotos etwas sehen. 



Es gibt gar keine Fotos von den fertigen Matten. - Das werde ich nachholen.

Sonntag, 3. September 2017

Sparen



Ich liebe es, zwischen den einzelnen Webstücken einer Kette, sowenig Verlust, wie möglich zu haben. Mit der Technik des "Hohlsaums" - wie ich es weiter unten schon beschrieben habe (siehe Labels), geht das wunderbar und ich habe zwischen den einzelnen Tüchern nur etwas 2cm Platz gelassen, um am Ende alles bequem auseinanderschneiden zu können.

Dienstag, 29. August 2017

Küchenhandtücher

Es ist nichts so, dass ich nicht mehr weben würde. Der Weg hierher war nur so umständlich. Inzwischen habe ich technisch aufgerüstet und nun läuft alles wunderbar. Also kommen ein paar Nachträge:

Ich habe eine Kette mit Küchenhandtüchern gewoben:
Kette: Cottolin, Schuss: verschiedene Chenillegarne, Bindung: Waffelbindung.

Ich habe die Kette relativ breit gemacht, denn es war ja klar, was spätestens beim Waschen passieren würde. So blieb ich von unliebsamen Überraschungen verschont. 




Ich hatte dickes und dünnes Chenillegarn. Mit dem dicken entstanden weiche und sehr voluminöse Tücher. Ich bin ganz zufrieden. Ich bin noch immer dabei, sie von Hand zu säumen.






Ich mag die Waffelbindung und kann sie wirklich nur empfehlen. Je mehr Schäfte man zur Verfügung hat, desto schöner wird der Effekt. Ich habe mit 12 Schäften gearbeitet - wenn ich mich nicht irre. Es ist jetzt wirklich schon länger her.

Samstag, 28. Januar 2017

Jubel

Aus meinem Woll-Seidenstoff mit den Herzchen ist doch noch etwas geworden!!!
Meine Schneiderin hat das Unmögliche möglich gemacht:


Obwohl ich ja alles mögliche an Materialien ausprobiert habe,wurde es doch ein recht einheitliches Stück. Besonders interessant: Die Babyblaue Borde... :-)

Dienstag, 1. November 2016

Warenbaum

So, rund 10 Meter Kette sind abgewoben und alles auf dem Warenbaum. - Schön, dass ich endlich einen Webstuhl habe, auf den so richtig etwas passt. Dann ist die Überraschung größer, wenn alles aus dem Webstuhl kommt. :-)






Ich habe schlichte Läufer und Sets gewoben.

In meinem Kopf türmen sich die Projekte. - Also schnell runter damit...