Noch muss ich nicht arbeiten und habe etwas Zeit. :-)
Ich
wollte einen Läufer mit Köpermedallions aus einer Zeitschrift
nachweben. Man gab die Kette mit 10 Fäden pro cm für ein normales
Cottolingarn an. - Aber ich dachte mir "Och, nö! Das sind zu viele
Fäden. Für die Waffelbindung habe ich ja 10 genommen. Hier reichen also 8
Fäden pro cm!".
Ich rechnete brav alles um und steckte
den Dobby. Ich zog schön und fehlerfrei ein und wob an. - Um mal wieder
überrascht zu sein...
Das Muster zog sich und kam
nicht mehr so schön raus, wie ich es mir erhofft hatte. Eigentlich
wollte ich Tischläufer zu meinem Kaffegeschirr machen, aber der
Farbkontrast war bei der Kettdichte etwas zu dürftig:
Ich versuchte es mit einem dunkleren Schuss:
Dann mit einem dickeren Schuss, einem Chenillegarn:
Dann habe ich es kapiert: Der Schuss muss nicht dicker, sondern dünner sein! Ich nahm ein dünnes Leinengarn und siehe da:
Und als ich endlich das Optimum hatte, war die Kette zu Ende:
Es sind nun verschiedene Tücher und kleine Läufer geworden. Das
Handtuch aus dem Chenillegarn ist schon gewaschen und ich bin ganz
zufrieden damit.
Ich werde mich also in Zukunft an die Angaben halten... :-) - Hoffe ich mal...
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Mittwoch, 6. Januar 2016
Samstag, 2. Januar 2016
Blau
Die letzte Akpaka-Kette, war meiner Cousine gewidment, der ich schon vor Jahren einen Schal in Blautönen versprochen hatte. Blau ist eine Farbe, mit der ich persönlich nicht ganz so viel anfangen kann und so habe ich mich bei Kauf der Farbkombination richtig verhauen. :-)
Um Zeit zu sparen habe ich die neue Kette ( zweifarbig) an die alte angeknotet. Ein Versuch, der erfolgreich war. Ich verlor nur einen einzigen Faden am Rand.
Sieht etwas komisch aus, aber das ist der Augeblick, als die neue Kette -an der alten schwarzen angeknotet - durch das Blatt kam. Ein Verfahren, dass ich mir merken möchte, denn man erspart sich viel Arbeit - auch wenn das Anknoten auch nicht von selbst geht.
Jedenfalls wob ich mit der alten Bindung weiter und war extrem verblüfft, denn mit den neuen Farben (Kette: hellblau und natur, Schuss: stahlblau) sah alles ganz anders aus:
Nun sah man plötzlich Rechtecke, wo man im schwarz-grauen Schal Rauten sah! Dabei hatte ich lediglich die Farben verändert!
Und genau die Farben waren das Problem. Diese Farbkombination kam so merkwürdig raus, dass ich mich echt nicht getraute, den Schal zu verschenken.
Es ist manchmal nicht ganz leicht, Garn nur aus dem Internet zu bestellen, weil man die Farben letztlich doch nicht so richtig sehen kann.
Ich war etwas ratlos, denn ich wollte ja einen Schal verschenken und die Zeit drängte. Außerdem hatte ich noch Kette für einen Schal auf dem Webstuhl. Aber es war zu spät, nochmal Wolle nachzuordern.
Also durchforstete ich meine Bestände und wagte ein Expermiment. Zum ersten Mal verwob ich selbstgefärbte und gesponnene Wolle auf dem neuen Webstuhl. Ich hatte da noch was in Türkis aus Schafwolle mit Milchseide.
Um Zeit zu sparen habe ich die neue Kette ( zweifarbig) an die alte angeknotet. Ein Versuch, der erfolgreich war. Ich verlor nur einen einzigen Faden am Rand.
Sieht etwas komisch aus, aber das ist der Augeblick, als die neue Kette -an der alten schwarzen angeknotet - durch das Blatt kam. Ein Verfahren, dass ich mir merken möchte, denn man erspart sich viel Arbeit - auch wenn das Anknoten auch nicht von selbst geht.
Jedenfalls wob ich mit der alten Bindung weiter und war extrem verblüfft, denn mit den neuen Farben (Kette: hellblau und natur, Schuss: stahlblau) sah alles ganz anders aus:
Nun sah man plötzlich Rechtecke, wo man im schwarz-grauen Schal Rauten sah! Dabei hatte ich lediglich die Farben verändert!
Und genau die Farben waren das Problem. Diese Farbkombination kam so merkwürdig raus, dass ich mich echt nicht getraute, den Schal zu verschenken.
Es ist manchmal nicht ganz leicht, Garn nur aus dem Internet zu bestellen, weil man die Farben letztlich doch nicht so richtig sehen kann.
Ich war etwas ratlos, denn ich wollte ja einen Schal verschenken und die Zeit drängte. Außerdem hatte ich noch Kette für einen Schal auf dem Webstuhl. Aber es war zu spät, nochmal Wolle nachzuordern.
Also durchforstete ich meine Bestände und wagte ein Expermiment. Zum ersten Mal verwob ich selbstgefärbte und gesponnene Wolle auf dem neuen Webstuhl. Ich hatte da noch was in Türkis aus Schafwolle mit Milchseide.
Das Ergbenis erfreute mich sehr. Die Kette kam nun wieder ganz anders heraus und man konnte die Bindung kaum erkennen. Dieser Schal lebte vom Schussmaterial und wurde wunderbar dezent. Nachdem er gewaschen war, war er auch relativ weich und konnte verschenkt werden. - Jetzt weiß ich, was ich mit all diesen vielen Käulen gesponnener Wolle machen kann... :-)
Sonntag, 27. Dezember 2015
Vater und Sohn
Die zweite Alpaka-Kette war für meinen Vater und meinen Bruder gedacht. Ich wählte schwarz für die Kette und grau für den Schuss. Die Bindung ist gemischte Köperbindung.
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