Montag, 18. April 2011

resteverwertung

Da ich mir ja im wesentlichen einen Wollkaufstopp verordnet habe, spinne ich alle meine Rest auf. - Sogar das Schwarzkopfvlies vom letzten Jahr, das da noch vor sich hin moderte, habe ich aus der Flocke versponnen. Dabei habe ich weiter Navajo geübt. Ich habe nun eine fließende Technik gefunden. In Videos habe ich gesehen, wie man es mit einer Hand macht, aber ich brauche beide Hände. Dafür kann ich im Atemrhythmus spinnen: Durchziehen = Einatmen und verzwirnen = Ausatmen. Das  macht mir total viel Spaß! *kicher




Aus den ganzen Resten stricke ich vier große Quardrate, die ich dann zu einer Decke zusammennähen möchte. Ich bin schon beim dritten Teil. Es wird eine sehr bunte und rustikale Decke werden.

Freitag, 15. April 2011

Navajo

Heute habe ich mich zum ersten mal an das Navajo-Zwirnen gewagt. Der Effekt gefällt mir sehr gut. Ich muss noch eine ordentliche Technik entwickeln. Es fließt noch nicht und ich muss immer wieder anhalten und den Faden ziehen. Aber ich habe fest vor, diese Zwirntechnik zu üben, denn das lohnt sich!




Dienstag, 12. April 2011

Erste Versuche

Heute habe ich "aus akutellem Anlass" mal versucht Ostereier zu filzen. Ich habe erst einmal einen Ball gefilzt und war erstaunt, dass es doch nicht so kinderleicht ist, wie es aussieht.

Hier meine bescheidenen Ergebnisse - allerdings haben da auch noch kleinere Hände als meine mitgemischt...






Dienstag, 5. April 2011

Stricktasche

Ich hatte das Gefühl, dass mir eine Tasche fehlt und so habe ich mir dieses Exemplar frei Schnauze gestrickfilzt. - Und mit einer Häkelblume verschönt. :-)





Freitag, 1. April 2011

Angewebt

Angewebt habe ich tatsächlich noch am letzten Wochenende. Aber diese Bouclekette macht mir gar keine Freude. Sie ist so weich und voluminös. Auch wenn man ordentlich Spannung aufbaut, ist es mit dem Teppichschiffchen ziemlich nervig. Die Webbreite ist so breit, dass ich mit den kleinen Nadeln nicht mehr durchkomme. - Dazu kommt ja noch dieses aufwendige Doppelgewebe... Ich denke, ich werde früher oder später zu einem einfachen Köper übergehen. - Aber vielleicht wird das Ergebniss dann umso besser. Bei diesem Tuch bekommt die Vorderseite Streifen in Rot- und Gelbtönen. Die Rückseite ist wollweiß.






Man kann sehen: Viel ist noch nicht passiert....

Freitag, 25. März 2011

Rückkehr

Ich habe mir ein Wollkaufverbot für den restlichen März verordnet und mich endlich mal wieder dem Webstuhl zugewandt. Ich war gedanklich so weit weg davon, dass ich gar nicht mehr genau wusste, wie ich mir die gebäumte Kette gedacht hatte.- Aber nun sehe ich wieder klar:
Es ist eine Baumwollbouclekette mit vier Fäden pro Zentimeter, gerade durchgezogen. So kann ich einen neuen Versuch mit den Chenillehandtüchern in Doppelbindung wagen.


Die Kette kommt mir sehr dick vor und ich bin gespannt, wie es wird. Ich steche gerade das Blatt und hege die Hoffnung, noch an diesem Wochenende anweben zu können.
Vielleicht wäre ein Rosengang doch besser gewesen, aber das ist nun zu spät.

Sonntag, 20. März 2011

Schuster bleib bei deinen Leisten....

Vielleicht sollte ich mich doch wieder dem Weben zuwenden, denn meine Ergebnisse sind dort weitaus gelungener, als meine Abstecher ins Reich der Stricknadeln...

Ich habe meine Jacke fertig. Im Vertrauen auf meine früheren Strickkünste habe ich sie ohne Anleitung ganz frei Schnauze gestrickt. An sich ist sie ganz Ok, aber der Kragen ist ordentlich misslungen:



Ich denke, ich werde einfach  einen breiten Schal stricken, den ich leicht an die Jacke annähe und dann dekorativ um den offenherzigen Ausschnitt drapiere.



Ich habe einiges vom Effektgarn verstrickt, das ich beim Spinnkurs im Januar gesponnen habe.
Zur Arbeit werde ich dieses gute Stück bestimmt nicht anziehen, aber für daheim ist sie wunderbar warm.

Momentan arbeite ich an einer Strickfilztasche. - Ohne Anleitung.... wir dürfen also mal wieder gespannt sein... *gröhl

Samstag, 12. März 2011

Von Nessi verschlungen...

Das Nessi-Tuch ist nun beendet. Es hat sich zu einer Boa Constrictor gewandet und umwindet alles, was es zwischen seine Enden bekommt.


Ich habe beim Stricken nicht bedacht, dass ich bei größerer Nadelsträrke wohl weniger Maschen brauche. Nun ist das Tuch doch sehr überdimensionert und eignet sich eher als "Wickelpulli". Jetzt weiß ich auch, warum ich so lange gebraucht habe, bist es fertig war.
Aber die Farben, die ich mit Pflanzen gefärbt habe, gefallen mir echt gut:




Hier noch ein paar Impressionen:






Ich sollte langsam mal lernen, nicht immer so freudig-naiv lostzustricken, sondern vorher ein bisschen nachzudenken. -Vielleicht schneide ich einfach was weg.

Montag, 7. März 2011

Gelb...

Mein Nessi fordert meine ganze Aufmerksamkeit. Das Tuch wird nun ganz gelb werden. Nur die Noppen habe ich naturfarben gestrickt.
Ich habe meine Mikrowellenfärbung mit Färbeginster weiterbetrieben. Aber das wurde nur ein sehr zarter Gelbton. Ich denke, es funktioniert besser, wenn die Färbepflanze viel Gerbsäure freisetzt.

Die Myrthenfärbung habe ich mit dem Rest von Faulbaum verzwirnt. Leider kommen die Schattiereungen auf dem Foto nicht ganz so gut raus. - Jedenfalls verstricke ich gelb ohne Ende.

Montag, 28. Februar 2011

Faulbaum-Nessi

Weil ich mit ein paar Leuten von hier bei einem allgemeinem Tuchstricken mitmache, habe ich Wolle mit Faubaumrinde gefärbt. Es wurde ein schöner goldener Gelbton. Eigentlich steht mir diese Farbe nicht, aber ich werde das Tuch dennoch damit stricken.


Das Foto ist etwas heller, als das Original.

Wir werden ein Tuch mit Namen "Nessi" stricken. Es gefällt mir ganz gut und ich kann mal verkürzte Reihen ausprobieren.
Hier ist die Anleitung zu finden.