Dienstag, 12. Juni 2012

Jedes Jahr die gleichen Bilder...

Ein Vlies der  Rohwolle ist gewaschen und zum Teil schon gefärbt.




Und in diesem Moment versuche ich mich an meiner ersten "richtigen" gekochten Pflanzenfärbung. Wobei ich sagen muss, dass es eine ziemlich langwierige Geschichte ist. Die Wolle muss schon zum Beizen gekocht werden. - Eigentlich nicht so richtige nach meinem Geschmack. Bei mir muss immer alles schnell gehen.
So übe ich mich in der Kunst, die Langsamkeit auszuhalten.
:-)

Kommentare:

Petra hat gesagt…

Du musst die Wolle nicht unbedingt 2 mal kochen.
Zum einen gibt es die Direktbeize, da gibst du das Alaun direkt mit in die Fäebrflotte.
Oder du nimmt die Kaltbeize Al von der Frau Tegeler. Da wird die Wolle kalt drin eingeweicht. Die Wolle kann frühestens nach 3 Stunden bei frischer Beizlösung verwendet werden. Sie kann aber auch mehrere Tage drin liegen bleiben.
Oder du beizt die Wolle und läßt sie trocknen bis zum nächsten Färbeanfall.
LG
Petra

textrix hat gesagt…

Danke für die Tipps.
Ich muss wirklich was anders machen. So macht es kein Spaß. Ich habe da nur ein Buch, wo die Direktbeize nur bei wenigen Pflanzen vorgesehen ist und so habe ich mich nicht getraut, direkt zu beizen...

Judy hat gesagt…

I like the color of the wool! I'm with you on not wanting the dyeing process to take too long. I'm looking forward to hearing about your experiences.
Hello from Idaho,
Judy

olannwolle hat gesagt…

Hallo Tetrix,
deine Arbeiten gefallen mir sehr gut. Beim Weben stecke ich noch in den Anfängen, aber was das Färben mit Pflanzen betrifft, teile ich Petra`s Erfahrungen. Bereits gesponnenes bzw. Sockengarn beize ich auch gerne mit Alaun (ganz sachtes köcheln) und Vlies oder Kammzüge sind mir in einer Kaltbeize auch sicherer aufgehoben.
Der Wollwickler ist bei unserern Kindern auch DER Renner gewesen....als er hier einzog ;-) Aber wenn ich frage, kurbeln sie mir auch mal ein paar Meter.
Liebe Grüße
Birgit