Montag, 11. September 2017

Endergebnisse


 Hier ein paar Fotos von den fertigen Mappen. Am Ende hat die Kette am Rand etwas nachgegeben, so dass die Ränder sich etwas wellen. - Aber die Matten sind ja für mich...

Hier kann man die Panamabindung noch mal gut sehen. Sie ergibt einen tollen Effekt, wenn man mit zwei Farben arbeitet.



Hier habe ich ein altes Frotteelaken miteingearbeitet. Man kann ja tatsächlich alles nehmen. DAs Laken war etwas kurz, darum gab es Farbwechsel in der Mitte. Das hat aber auch was.



Für die Säume habe ich einfach einige Reihen Leinwand gewoben, später eingeklappt und festgenäht.



Diese Matte ist in reiner Leinwand. Man kann den Unterschied zur Panama gut sehen. Ich persönlich
kann nur sagen: "Oh, wie schön ist Panama!" :-)



Abschließend lässt sich sagen, dass Badematten eine schöne Erholung sind, zwischen dünnen Sachen.  Man kann sie wunderbar verschenken - wenn man das Badezimmer des zu Beschenkenden kennt. Und sie halten echt ewig.

Donnerstag, 7. September 2017

Badematten



Im Frühjahr habe ich einen Schwung Badematten gewoben. Ich nehme dazu Trikotbänder und eine einfach Panamabindung, wie man auf dem Foto gut sieht. Spaß macht auch die Kette von zwei Fäden pro Zentimeter. Ich habe dazu extra ein 20er Blatt bei Louet bestellt. Man schickte mir aber ein 30er Blatt. Das war nervig und ich hatte keine Lust, das Riesending bei meiner 1,30 cm Webbreite wieder zurückzuschicken. Wir einigten uns so, dass ich das 20er zu einem reduzierten Preis noch geschickt bekam. Nun bin ich mit Webblättern extrem gut ausgerüstet: 20er bis 60 er habe ich nun alles. - Das wollte ich eigentlich gar nicht, aber für Wollstoffe ist das 30er gar nicht so schlecht.




Durch die schöne Webbreite konnte ich die Matten nun breiter weben als auf dem Tischwebstuhl mit 70er Breite. Die Arbeit mit den Teppichschiffchen war etwas ungewohnt, ging aber flott voran.



Und bald waren 10 Meter Kette abgehoben. Das musste dann alles von Hand versäumt werden. Inzwischen sind die Matten in Gebrauch oder verschenkt. Durch die Panamabindung sind sie sehr schön dick und fußwarm. Man kann sie gut in der Maschine waschen und ich bin restlos zufrieden damit. - Solche Matten sind tolle Geschenke - wenn man das Farbkonzept dessen kennt, den man beschenken will. :-) Eine Kollegin war gerade umgezogen und hatte im Badezimmer nun alles in Türkis - also habe ich mich zum ersten Mal an diese mir an sich eher fremde Farbe gewagt. - Auch nett, wenn einem der Webstuhl in einer eher ungeliebten Farbe anschaut. :-) Man kann es auf den Fotos etwas sehen. 



Es gibt gar keine Fotos von den fertigen Matten. - Das werde ich nachholen.

Sonntag, 3. September 2017

Sparen



Ich liebe es, zwischen den einzelnen Webstücken einer Kette, sowenig Verlust, wie möglich zu haben. Mit der Technik des "Hohlsaums" - wie ich es weiter unten schon beschrieben habe (siehe Labels), geht das wunderbar und ich habe zwischen den einzelnen Tüchern nur etwas 2cm Platz gelassen, um am Ende alles bequem auseinanderschneiden zu können.

Dienstag, 29. August 2017

Küchenhandtücher

Es ist nichts so, dass ich nicht mehr weben würde. Der Weg hierher war nur so umständlich. Inzwischen habe ich technisch aufgerüstet und nun läuft alles wunderbar. Also kommen ein paar Nachträge:

Ich habe eine Kette mit Küchenhandtüchern gewoben:
Kette: Cottolin, Schuss: verschiedene Chenillegarne, Bindung: Waffelbindung.

Ich habe die Kette relativ breit gemacht, denn es war ja klar, was spätestens beim Waschen passieren würde. So blieb ich von unliebsamen Überraschungen verschont. 




Ich hatte dickes und dünnes Chenillegarn. Mit dem dicken entstanden weiche und sehr voluminöse Tücher. Ich bin ganz zufrieden. Ich bin noch immer dabei, sie von Hand zu säumen.






Ich mag die Waffelbindung und kann sie wirklich nur empfehlen. Je mehr Schäfte man zur Verfügung hat, desto schöner wird der Effekt. Ich habe mit 12 Schäften gearbeitet - wenn ich mich nicht irre. Es ist jetzt wirklich schon länger her.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Rosa macht glücklich

Getreu dem oben genannten Motto habe ich beim letzten Hoffest von Dornröschen dünne, rosa Merinowolle gekauft  und eingezogen:


Es sah schon sehr rosa aus, als die Kette fertig war und ich war froh, dass ich für den Schuss ein violettes Verlaufsgarn gewählt  hatte. So wurde ein ansprechender Wollstoff daraus:



Mit dem Stoff bin ich zu meiner Schneiderin geeilt und sie hat ein Oberteil daraus gezaubert:



Und jetzt bin ich sehr zufrieden. Der Stoff, wurde wunderbar weich und hat einen schönen Glanz. Echt entzückend. Es ist toll, etwas zu weben, woraus dann ein Kleidungsstück wird, das man auch wirklich tragen kann. :-) Die Farbe ist etwas dunkler, als es hier aussieht. - Und richtig gut fotografieren kann ich ja eh nicht...

Daten:
Kettdichte: 4 Fäden pro Zentimeter, 84 cm breit eingezogen ergab die passende Breite für mich, Kettlänge: 3m
Leinwandbindung

Materialbedarf: Drei Stränge für die Kette reichen knapp. Drei für den Schuss ebenfalls knapp. Es wäre also besser in Zukunft jeweils vier Stränge zu kaufen.

Samstag, 28. Januar 2017

Jubel

Aus meinem Woll-Seidenstoff mit den Herzchen ist doch noch etwas geworden!!!
Meine Schneiderin hat das Unmögliche möglich gemacht:


Obwohl ich ja alles mögliche an Materialien ausprobiert habe,wurde es doch ein recht einheitliches Stück. Besonders interessant: Die Babyblaue Borde... :-)

Dienstag, 1. November 2016

Warenbaum

So, rund 10 Meter Kette sind abgewoben und alles auf dem Warenbaum. - Schön, dass ich endlich einen Webstuhl habe, auf den so richtig etwas passt. Dann ist die Überraschung größer, wenn alles aus dem Webstuhl kommt. :-)






Ich habe schlichte Läufer und Sets gewoben.

In meinem Kopf türmen sich die Projekte. - Also schnell runter damit...


Montag, 17. Oktober 2016

Es geht wieder los

Der Sommer ist keine gute Zeit zum Weben und so stand mein Dobby auch recht still. Aber ein Projekt habe ich gewagt:

Ich wollte einmal die ganze Webbreite von 1,3 m  ausprobieren und da lag noch dieses ultradünne schwarze Wollgarn. Außerdem hatte ich ein Muster mit Herzchen für genau 16 Schäfte gefunden. Also ging es los.

10 Fäden pro Zentimeter ergaben also 1300 Fäden - was mir in seiner Wucht auch erst beim Aufziehen und Litzenstechen klar wurde. Das habe ich nur mit Hilfe eines langen Hörbuches bewältigt.


Aber dann war alles perfekt und ich konnte loslegen. Schnellschusslade vorbereitet und los gings. Es wurde wunderbar weich und sah perfekt aus. - Aber das Schnellschussschiffchen war für das dünne Kettgarn Gift und es begann ein Kampf mit der Kette.


Irgendann war ich so entnervt, dass ich aufgab. Ich habe den Stoff aus dem Webstuhl genommen und die Kette abgerollt. - Schade, denn an sich war das Ergebniss echt super. Aber das Weben soll ja Spaß machen und nicht aus ununterbrochenem Kettfadenreparieren bestehen...
Nun weiß ich nicht, was ich mit dem Stoff machen soll. Für ein Kleidungsstück ist es zu wenig.




Man wird es sehen. Das nächste 1,3 m Projekt werde ich auf jeden Fall mit Baumwolle ausprobieren...


Samstag, 19. März 2016

Kastenfrosch

Mein zweiter Pulli-Versuch ist soweit fertig. Er sieht aus wie der Kastenfrosch von Janosch. :-) Mein Fotograf war einfach nicht in der Lage ein vorteilhaftes Bild zu knipsen..



Ich habe dieses mal von Bauch zu Rücken gewoben und den Halsausschnitt mit einem zusätzlichen Minischlitz versehen. Das wäre nicht nötig gewesen, denn der Ausschnitt ist auch so reichlich... Die Kettfäden habe ich am Ende zu Fransen gedreht.







Für die Kette habe ich eine Regenbogenwolle verwendet, die mir wegen des Blauanteils nicht so richtig gefällt und die weg sollte. In der Leinwandbindung verschwindet das Blau. Seitlich gibts Bewegungsschlitze,





Die Kette war etwas zu knapp bemessen und ich wob, bis die Knoten der Anleinfäden direkt vor den Litzen waren. Der Effekt war, dass die Schäfte sich nicht mehr bewegen konnten. - Das hatte ich so noch nie erlebt. Ein Arm wurde also etwas schmaler, aber das sieht man nicht.

Gut gelang mir der Ärmeleinsatz. Ich wurde für die Ärmel im Rücken- und Bauchteil etwas schmaler. Dadurch hängt die Schulter nicht zu stark über.

Aber was es definitiv noch zu tun gibt: Die Seitennähte etws figurbetonter einnähen. Noch weiß ich ob ich Bögen in der Tallie nähen soll, oder auf eine A-Linie hinausgehe.

Mein Vorrat an Pullis für zu Hause wächst... Hoffentlich kommt nicht demnächst noch die Tunika dazu... Dann webe ich wieder Geschirrtücher!!!! :-)


Der Tunikastoff ist fertig und trocknet im Keller. Die neue Kette ist schon gespult und der Webstuhl ist wieder bereit. - Man sieht: Mein Urlaub hat begonnen. :-)

Dienstag, 8. März 2016

Tunika

Es ist offensichtlich, dass die Arbeit mir wieder wenig Zeit für den Webstuhl lässt.

Ich habe inzwischen einen zweiten Pulloverversuch gestartet. Ich habe vom Bauch zum Rücken gewoben und die Arme extra. Nun wartet das Ganze darauf, zusammengenäht zu werden. - Ich habe schon gemerkt, dass der Pulli nicht optimal wird und habe gar keine Lust, weiterzumachen. Aber ich verspreche, ich werde das Teil fertigstellen und Bilder machen.:-)

Inzwischen sieht es auf dem Webstuhl so aus:
 

Ich habe zum ersten mal verschieden Materialen in der Kette: Chenille, Tencel, Schafwolle und Boucle. Der Schuss ist aus einer selbstgesponnen Singlewolle. Der Effekt ist wirklich erfreulich.

 Ich habe mir diese Buch genehmigt. Es ist natürlich für meinen Webstuhl nicht wirklich gemacht, aber sehr inspirierend. Ich versuche eine Tunika zu weben - wir dürfen gespannt sein... :-)